Vorhaben

Version: 5.6.2019

Inmitten einer Welt mit einem bisher einzigartigen Austausch an Informationen, Waren, Ideen, Innovationen etc. wird versucht, mit Mitteln aus den Zeiten des Feudalismus traditionelle Machtstrukturen zu erhalten. Während sich neue Formen der wissenschaftlichen Kooperationen herausbilden – wie das INST, der Weltklimarat, das Polylogzentrum – werden traditionelle Institutionen gefördert, Vorgaben für Erkenntnisse gemacht, die Bedeutung unabhängiger wissenschaftlicher Erkenntnisse negiert, Fake News produziert.

In diesem Kontext gilt es neue Ansätze für eine freie Wissenschaft zu finden. Diese Ansätze betreffen die Rahmenbedingungen für die Entwicklung von Erkenntnissen ebenso wie die Distribution. Das Polylogzentrum nimmt sich insofern die Vorgangsweise zum Vorbild, die zum Flagship Quantum in der EU führte, als deren Erfolg auf den Unterschriften von 3.500 WissenschafterInnen beruhte. Nicht ein autoritärer Vorgang führte zur Konstituierung, sondern die Initiative von WissenschafterInnen. Das ist bedeutsam, denn die Politik soll nicht die Inhalte, Ergebnisse vorgeben, sondern sie soll Rahmenbedingungen für die Wissenschaft schaffen. Nur so ist erfolgreiche Wissenschaft möglich. Aber der Weg, der nun für die kommenden Jahre für die EU festgeschrieben werden soll, beruht wieder auf dem Fehler der Vorgabe von Themen durch die Macht. Doch nach der Wahl am 26.5.2019 zum Europäischen Parlament könnten nun auch Grundlagen für neue Rahmenbedingungen geschaffen werden.

Freilich hat das Polylogzentrum einen ganz anderen Hintergrund als die Quanteninitiative. Das Polylogzentrum beruht auf anderen Kooperationen und anderen Öffentlichkeiten. Denn Grundlagen für die weiteren Vorhaben des Polylogzentrums sind unter anderem:

– Grundlegende Innovationen im Bereich der Digitalisierung
– 8 Weltkonferenzen (beginnend in der UNESCO-Zentrale in Paris 1999) mit bis zu 7.000 Beteiligten aus
über 100 Ländern
– Weltprojekt der Berge
– Weltkochbuch
– Netzwerk von über 10.000 Projektbeteiligten aus rund 120 Ländern
– Grundlegende Innovationen im Bereich der Quantentechnologie
– Etc.
Dazu gibt es umfangreiche Dokumentationen.

Die aktuellen Vorhaben für 2019 sind:

– der vielsprachige Ausbau der Homepage
– die Konstituierung eines Digitalen Weltmuseums der Berge
die Entwicklung eines Polylogs Europa-Afrika, Afrika-Europa
– die Entwicklung der Quantentechnologie unter Abkehr von der Numerik und den
Algorithmen
– Weiterentwicklung der Enzyklopädie vielsprachiger Kulturwissenschaften
– die Nutzung der Quantentechnologie für automatisierte Sprachübersetzungen
– die Organisierung von Foren mit bis zu 25.000 TeilnehmerInnen alle zwei Jahre
– Die Konstituierung eines Weltkulturrates nach dem Vorbild des Weltklimarates.

Im Kern geht es um eine Abkehr von den rassistischen bzw. nationalistischen Konstruktionen seit dem 18. bzw. 19. Jahrhundert, die den Kriegen dienten und wissenschaftlich fragwürdig sind. Es geht um eine Wiederentdeckung von Erasmus von Rotterdam und all jenen, die für Kreativität, Zusammenarbeit, Wissenschaftlichkeit, Synergien bzw. für eine Friedenskultur eintraten und eintreten. Dazu wurden Erkenntnisse und Vorschläge erarbeitet, auf deren Basis eine exzellente Arbeit für das Friedensprojekt Europa geleistet werden könnte.

Es ging und geht aber auch um einen neuen Umgang mit Sprachen, neue Methodologien, neue Nutzung von Technologien, neue Grenzüberschreitungen.

Mit dem neuen EU-Budget für die Jahre 2021-2027 soll spätestens die Arbeit auf der Basis der notwendigen Finanzierung durch die EU beginnen. Dies fließt derzeit in die Budgetverhandlungen ein.

Wiss.Dir.Dr. Herbert Arlt
Vorsitzender

Erstfassung: 11.4.2017
Weitere Fassung: 12.6.2018, 1.11.2018, 22.11., 11.12., 28.12.2018, 15.1., 1.2., 12.3., 19.4., 25.5.2019
Die Versionen in Arabisch, Englisch, Französisch, Russisch, Spanisch sind keine Übersetzungen des deutschsprachigen Textes, weil sich diese Fassungen an andere Kreise richtet. Weiters sollen auch weitere TRANS Texte durch Übersetzungen in andere Sprachen wie Arabisch, Chinesisch, Englisch, Französisch, Russisch, Spanisch zugänglich gemacht werden.