Vorhaben

30.10.2018

Das Polylogzentrum nimmt sich insofern die Bewegung zum Vorbild, die zum Flagship Quantum in der EU führte, als deren Erfolg auf den Unterschriften von 3.500 WissenschafterInnen beruht. Freilich hat das Polylogzentrum einen ganz anderen Hintergrund der Kooperationen und der Öffentlichkeiten. Denn Grundlagen für die weiteren Vorhaben des Polylogzentrums sind unter anderem:
– Grundlegende Innovationen im Bereich der Digitalisierung
– 8 Weltkonferenzen (beginnend in der UNESCO-Zentrale in Paris 1999) mit bis zu
7.000 Beteiligten aus über 100 Ländern
– Weltprojekt der Berge
– Weltkochbuch
– Netzwerk von 10.000 Projektbeteiligten
– Grundlegende Innovationen im Bereich der Quantentechnologie
– Etc.

Die aktuellen Vorhaben mit Oktober 2018 sind:
– der vielsprachige Ausbau der Homepage
– die Konstituierung eines Digitalen Weltmuseums der Berge
die Entwicklung eines Polylogs Europa-Afrika, Afrika-Europa
– die Entwicklung der Quantentechnologie unter Abkehr von der Numerik und den
Algorithmen
– Weiterentwicklung der Enzyklopädie vielsprachiger Kulturwissenschaften
– die Nutzung der Quantentechnologie für automatisierte Sprachübersetzungen
– die Organisierung von Foren mit bis zu 25.000 TeilnehmerInnen alle zwei Jahre
– Die Konstituierung eines Weltkulturrates nach dem Vorbild des Weltklimarates

Im Kern geht es um eine Abkehr von den rassistischen bzw. nationalistischen Konstruktionen seit dem 18. bzw. 19. Jahrhundert, die dem Krieg dienten und wissenschaftlich fragwürdig sind. Es geht um eine Wiederentdeckung von Erasmus von Rotterdam und all jenen, die für Kreativität, Zusammenarbeit, Wissenschaftlichkeit Synergien bzw. für eine Friedenskultur eintraten und eintreten. Dazu wurden Erkenntnisse und Vorschläge erarbeitet, auf deren Basis eine exzellente Arbeit für das Friedensprojekt Europa geleistet werden könnte.

Es ging und geht aber auch um einen neuen Umgang mit Sprachen, neue Methodologien, neue Nutzung von Technologien, neue Grenzüberschreitungen.

Im Kontext der Wahlen zum Europäischen Parlament wird nun Unterstützung gesammelt. Mit dem neuen EU-Budget im Jahre 2021 soll dann die Arbeit auf der Basis der notwendigen Finanzierung durch die EU beginnen. Eine frühere Finanzierung wäre freilich wünschenswert.

Wiss.Dir.Dr. Herbert Arlt
Vorsitzender

Erstfassung: 11.4.2017
Weitere Fassung: 12.6.2018
Die Version in Englisch ist keine Übersetzung des deutschsprachigen Textes, weil sich die englischsprachige Fassung an andere Kreise richtet. Weiters sollen Einzelbereiche auch durch Übersetzungen in andere Sprachen wie Arabisch, Französisch, Spanisch zugänglich gemacht werden.